Pressestelle der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie

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Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie e.V.
Pressestelle / Langenbeck-Virchow-Haus
Luisenstraße 58/59
10117 Berlin

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Joachim Suaa
Dr. Joachim Suß, Hamburg
Pressesprecher DGKCH
Holger Wannenwetsch
Holger Wannenwetsch, Berlin
Ansprechpartner Pressearbeit


Einnässen bei Kindern: frühzeitiges Abklären verringert seelische Belastung

Hamburg, September 2016 – Einnässen ist das häufigste urologische Symptom bei Kindern und Jugendlichen. Von Ängsten und Schulproblemen bis hin zu funktionellen und organischen Störungen - Harninkontinenz kann viele Ursachen haben.

Krankenkassenreport: Operationshäufigkeit von Blinddarm-OPs regional unterschiedlich
Kinderchirurgen fordern Nachbesserung der Studie

Berlin, September 2016 – Die Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) kritisiert eine soeben veröffentlichte Studie der Techniker Krankenkasse (TK). Diese zeigt große regionale Unterschiede in der Häufigkeit von Blinddarm-OPs bei Kindern. Laut TK würden Ärzte überflüssige Blinddarm-Operationen an Kindern durchführen, denn diese Unterschiede seien „medizinisch kaum zu erklären". Die DGKCH hingegen bemängelt methodische Fehler und unzulässige Schlussfolgerungen der vorgelegten Studie. Dies könne Eltern unnötig verunsichern.

Offener (Leser-) Brief der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie an die DGU

In den URO News 20(5): 2016 hat Prof. Gerharz, Urologie an der Paulskirche, Frankfurt sowohl als Schriftleiter als auch als Autor seiner Meinung Ausdruck gegeben, Kinderurologie gehöre in die Hand der Urologen und sei auch nur dort zweifelsfrei richtig und gut aufgehoben. Er ruft seine eigene Fachgesellschaft auf, sich (wieder) mehr um die Kinderurologie zu kümmern, und stellt die kinderurologische Kompetenz der deutschen Kinderchirurgie pauschal in Frage.

Keine Nüsse und Co. für die Kleinsten
Eltern sollten auf Notfälle vorbereitet sein

Berlin, Juli 2016 – Säuglinge und Kleinkinder sind besonders gefährdet, Fremdkörper zu verschlucken, beziehungsweise einzuatmen. Als sehr risikobehaftet gelten Nüsse und andere kleine runde Gegenstände mit glatter Oberfläche, aber auch Magnete und Batterien. Da im Notfall schnelles und kompetentes Handeln lebensrettend sein kann, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) Eltern und Aufsichtspersonen, sich frühzeitig über geeignete Anlaufstellen wie Kinderkliniken zu informieren. Zudem rät sie, sich vorsorglich mit Erste-Hilfe-Maßnahmen vertraut zu machen. Die Versorgung von Kindern mit verschluckten und eingeatmeten Fremdkörpern ist auch Gegenstand einer neu erschienenen Leitlinie, an der die DGKCH mitgearbeitet hat. 

Gefahr der Zeugungsunfähigkeit
Hodenschmerzen sind bei Jungen immer ein Notfall

Berlin, Juni 2016 – Eltern sollten plötzliche und starke Hodenschmerzen ihres Kindes immer ernst nehmen und schnellstmöglich einen Kinderchirurgen oder Kinderurologen aufsuchen. Denn in etwa einem Fünftel der Fälle liegt eine „Hodendrehung" vor, die innerhalb weniger Stunden operiert werden sollte. Zu dieser Empfehlung kommt die neue Leitlinie „Akutes Skrotum", die unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) entstanden ist. Der Grund: Bei einer Hodentorsion, wie der Fachausdruck für die Hodendrehung lautet, ist die Blutzirkulation über die versorgenden Gefäße gestört. Nicht rechtzeitig behandelt, kann dies bereits nach sechs bis acht Stunden zum Absterben von Hodengewebe führen. Dauerhaft verminderte Fruchtbarkeit und ein äußerlich beeinträchtigtes Genital sind dann die Folge.

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