Pressestelle der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie

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Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie e.V.
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Luisenstraße 58/59
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Joachim Suaa
Dr. Joachim Suß, Hamburg
Pressesprecher DGKCH
Holger Wannenwetsch
Holger Wannenwetsch, Berlin
Ansprechpartner Pressearbeit


51. Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) vom 12. bis 15. September 2013 im CCD, Düsseldorf

Harnwegsinfekte von Kindern: Bei Fieber drohen Nierenschäden

Düsseldorf, September 2013 – Harnwegsinfekte bei Kindern sind in der Regel einfach zu behandelnde Blasenentzündungen. Gehen sie jedoch mit Fieber einher und treten häufiger auf, könnte das Kind an einem angeborenen, sogenannten vesikorenalen Reflux (VUR) leiden. Bei dieser Störung wird der Urin nicht vollständig über die Blase ausgeschieden, sondern der Harn staut sich in die Nieren zurück. Dies kann zu schweren Nierenentzündungen und dauerhaften Nierenschäden führen. Wann bei einem solchen Defekt abgewartet werden kann und wann es sinnvoll ist, ihn chirurgisch zu beheben, darüber informieren Experten auf einer Pressekonferenz im Rahmen der 51. Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) am Freitag, dem 13. September 2013 von 11.00 bis 12.00 Uhr im CCD, Düsseldorf.

Jeder Hund kann gefährlich sein
Hundebisse bei Babys und Kindern richtig behandeln

Berlin, Juli 2013 – Jedes zweite Kind wird bis zu seinem 18. Lebensjahr von einem Hund gebissen. Am häufigsten trifft es kleine Kinder bis ins Vorschulalter. In über 90 Prozent der Fälle stammt das Tier aus dem näheren sozialen Umfeld des Kindes, meist ist es der eigene Familienhund. Die Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) weist darauf hin, dass Eltern insbesondere kleine Kinder im Umgang mit Hunden immer beaufsichtigen sollten. Ist es dennoch zu einer Bissverletzung gekommen, empfiehlt die DGKCH, mit dem Kind einen Arzt aufzusuchen und die Wunde, falls nötig, kinderchirurgisch versorgen zu lassen.

Unfälle und Misshandlung häufigste Todesursache von Kleinkindern
Kinderchirurgen fordern mehr Schutz im häuslichen Umfeld

Berlin, Juni 2013 – Die häufigste Todesursache von Kleinkindern im Alter von ein bis vier Jahren sind hierzulande Verletzungen durch Unfälle. Unfälle in dieser Altersgruppe sind mit etwa 60 000 Behandelten im Jahr 2010 – nach Atemwegserkrankungen – auch der häufigste Grund für einen stationären Krankenhausaufenthalt. Doch gerade bei sehr kleinen Kindern kann ebenso eine Misshandlung hinter den Verletzungen stecken – mit vermuteter hoher Dunkelziffer. Die Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) fordert zum bundesweiten Kindersicherheitstag (der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e. V.) am 10. Juni 2013 deshalb mehr Schutz für Kinder im häuslichen Umfeld und gibt Tipps zur Unfallvermeidung.

Auf Augenhöhe mit der Glut: Grillen ist für Kinder besonders gefährlich
Experten warnen vor Brandbeschleunigern

Berlin, Mai 2013 – Grillen mit Brandbeschleunigern wie Spiritus, Benzin oder Alkohol ist lebensgefährlich – vor allem für Kinder. Blitzartig können sich meterhohe und weit über 1000 Grad heiße Flammenwände im Umkreis von bis zu drei Metern entwickeln. Kinder sind allein durch ihre Größe besonders gefährdet, sich am Grill Gesicht, Hals und Brust schwer zu verbrennen. Darauf weisen Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e. V. und die Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) hin und geben Tipps für sicheres Grillen mit Kindern. Ist ein Unfall geschehen, sollten Eltern sofort den Notarzt rufen.

Blinddarm entfernen oft unnötig
Blinddarmentzündung bei Kindern richtig behandeln

Berlin, März 2013 – Etwa 28 000 Kinder bis zum Alter von 15 Jahren müssen hierzulande jedes Jahr wegen einer Blinddarmentzündung ins Krankenhaus. Doch obwohl die Entfernung des Blinddarms der häufigste Baucheingriff bei Zwei- bis Fünfzehnjährigen ist, besteht nach wie vor Unsicherheit über die optimale Behandlung. Zur Frage, wann der Operateur abwarten und wann er umgehend operieren sollte, sprechen Experten der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) auf der Basis von aktuellen Studien nun klare Empfehlungen aus. Die DGKCH weist zudem darauf hin, dass der Bauchschnitt bei diesem Eingriff beim Kind nicht mehr Standard ist. Denn die Schlüsselloch-Operation eigne sich hier besser und sei deshalb das Verfahren der Wahl.

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